Bedingham St Andrew

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Andrew Bedingham

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Andrew befindet sich in Bedingham, einem Dorf in Norfolk.

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Bedingham
Westansicht des Turms
Taufbecken 15. Jahrhundert
Schiff mit Lettner

Bedingham St Andrew besuchen

Diese Kirche gehört zu der wunderbaren Hempnall Group of Parishes. Wunderbar, weil es schon lange üblich ist, daß alle diese Kirchen immer für Besucher geöffnet sind. Und außerdem - wichtig für den Liebhaber von Rundturmkirchen - haben sechs der acht Kirchen einen runden Turm: Bedingham St. Andrew, Fritton St. Catherine, Hardwick St. Margaret, Morningthorpe St. John the Baptist, Topcroft St. Margaret und Woodton All Saints, die alle auf dieser Website zu finden sind. Nur Hempnall St Margaret und Shelton St Mary haben quadratische Türme. Sie können also einen gemütlichen Tag in dieser Gruppe von Kirchengemeinden verbringen, sechs Rundturmkirchen besuchen und müssen trotzdem nur etwa 20 Meilen fahren.

Die Kirche St Andrew in Bedingham ist eine dieser Kirchen, und heute eine der größten Rundturmkirchen. In ihrer Westwand sind jedoch noch die Feuersteinquader des ursprünglichen, schmalen Kirchenschiffs aus dem 11. Jahrhundert zu sehen. Der Turm aus dem 11. Jahrhundert ist über etwa zwei Drittel seiner Höhe rund, wobei der obere Teil anscheinend wieder aufgebaut wurde, bevor der achteckige Glockenturm aus dem 15. Jh. hinzugefügt wurde. Dieser hat vier Öffnungen mit abwechselnd in Stein eingefassten Fensterkreuzen aus Feuerstein. Es gibt keine Anzeichen für einen früheren Glockenturm im runden Teil.

Das Ostfenster des Chors hat ein Y-Maßwerk aus der Zeit um 1300 und ein Priesterportal ähnlichen Datums, dessen Spitzbogen mit Hundszahnschnitzereien verziert ist. Die südlichen Chorfenster stammen aus dem 14. Jahrhundert, ebenso das große Fenster im südlichen Querschiff mit netzartigem Maßwerk. Die Seitenschiffe wurden im 14. Jahrhundert hinzugefügt, mit Fenstern mit quadratischen Köpfen. Die Apsis über den Seitenschiffen hat eine schöne Reihe von Doppelfenstern unter Bögen aus rotem Backstein, mit späteren Dreifenstern über dem Chor.

Die Bogenreihen zu beiden Seiten des Kirchenschiffs sind unterschiedlich, achteckig im Norden und vierblättrig im Süden, was darauf hindeutet, dass die Seitenschiffe zu unterschiedlichen Zeiten hinzugefügt wurden. Der schmale Turmbogen ist typisch für Arbeiten aus dem 11. Jahrhundert. Davor steht das Taufbecken mit sitzenden Löwen um den Schaft und den Emblemen der vier Evangelisten, zwei Rosen, einem Laute spielenden Engel und einem Löwen ohne Flügel auf der Schale. Die Embleme sind ein geflügelter Mann (Matthäus), ein geflügelter Löwe (Markus), ein geflügelter Stier (Lukas) und ein Adler (Johannes).

Am östlichen Ende des nördlichen Seitenschiffs hat das Fenster einige interessante Gläser, die neu eingesetzt wurden. Das älteste Glas befindet sich im mittleren Licht und zeigt Stücke von frühem Glas aus dem 15. Jahrhundert, mit St. Paulus in der Mitte, St. Thomas im Norden und St. Philip im Süden. Auf beiden Seiten hiervon sind größere, dunklere Glasrondelle aus dem 17. Jahrhundert zu sehen, die im Norden die Steinigung des Heiligen Stephanus und im Süden die Bekehrung des Heiligen Paulus in dramatischen Szenen zeigen. Darüber befinden sich kleine Tafeln mit Glas aus dem 14. Jahrhundert, aber über der Mitte sind Rondelle aus dem 19. Jahrhundert.

Der Lettner aus dem 15. Jahrhundert hat viel feines Maßwerk in seinen oberen Feldern und wird von einer Reihe geschnitzter Brattis (aufrechtes Fleurs-de-Lys-Muster) gekrönt. Über dem Eingang sind kleine geschnitzte Köpfe. In der Nähe befindet sich die geschnitzte Kanzel aus dem 17. Jahrhundert, die 1692 von Thomas Finberne gestiftet wurde.

Der Chor ist mit seinen Oberlichtfenstern ungewöhnlich lichtdurchflutet. Das Altargeländer wird von attraktiven gedrehten Balustern getragen.

Fazit: alle Kirchen der Hempnall-Gruppe sind immer einen Besuch wert!

Kanzel 17. Jahrhundert
Detail des Fensters im Seitenschiff
Figur am Bankende