Gayton Thorpe St Mary

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Mary Gayton Thorpe

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Mary befinden sich in Gayton Thorpe, einem kleinen Dorf in Norfolk, etwa 16 km östlich von Kings Lynn.

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Turm von Westen
Gayton Thorpe
Taufbecken 15. Jahrhundert

Gayton Thorpe St Mary besuchen

Gayton Thorpe ist ein wirklich kleines Dorf, bestehend aus ein paar Häusern, einem Bauernhof und natürlich der Kirche von St. Mary. Der Turm hier ist im Grundriss eher oval als rund, was man am besten anhand der Drohnenaufnahmen in der Diashow erkennen kann! Seine unteren sieben Fuß bestehen größtenteils aus Blöcken aus Karststein, in der üblichen Ingwerfarbe, aber auch aus dem örtlichen Silberkarststein (der nicht von Eisenverfärbungen betroffen ist). Das Material wechselt dann zu Feuersteinschutt bis sechs Fuß unterhalb des Glockenturms, wo es zu größeren geschnittenen Feuersteinen wechselt. Möglicherweise handelt es sich hier um den Wiederaufbau eines früheren Glockenturms, wobei der jetzige auf ca. 1140 datiert wird. Der Glockenturm hat vier Rundbögen mit Chevron-Muster über vertieften Doppelbögen mit spitzen Köpfen für die Glockenturmöffnungen. Auf der Höhe der Schwelle und der Bögen befinden sich zwei Wangen, von denen die untere ein Zick-Zack-Muster aufweist. Das Westfenster im ersten Stock ist das originale, mit einem Steinrahmen, aber mit einem inneren Rahmen aus behauenem Stein. Das untere Fenster ist eine Ergänzung, und wurde durch die bestehende Wand geschnitten. Der Turm verdeckt teilweise einen Bogen aus dem 11. Jahrhundert in der westlichen Kirchenschiffwand. Dies war der früher der Eingang zur Kirche.

Es scheint, daß die Nordwände weiter nach Norden verschoben wurden, die des Kirchenschiffs um etwa vier Fuß und die des Chors um etwa zwei Fuß. Möglicherweise wurde auch der Chorbogen nach Norden verbreitert. Er hat keine Seitenpfeiler, sondern ruht auf Kragsteinen mit Köpfen darunter.

Der Altarraum hat ein weiß und gold bemaltes Retabel und einen Paravent in der Mitte der Ostwand, obwohl das Ostfenster nicht in der Mitte ist (weil die Nordwand nach außen verschoben wurde). Die abgesenkte Sedilia hat steinerne Armlehnen, die die drei Sitze für den Priester, den Diakon und den Subdiakon trennen.

Der Schatz dieser Kirche sind ist das Sieben-Sakraments-Taufbecken aus der Zeit um 1450. Vierzig dieser besonderen Taufbecken sind erhalten, von denen sich 25 in Norfolk befinden (drei weitere in Rundturmkirchen). Die Tafeln der Schale zeigen O die Heilige Jungfrau Maria mit Kind, dann die Sieben Sakramente: SO die Letzte Ölung für Sterbende, S die Weihe, SW die Ehe, W die Eucharistie, NW die Buße, N die Firmung und NO die Taufe. Die Köpfe sind alle abgeschlagen, aber die Kleidung zeigt feine Details.

Fazit: schöne und stets offene Kirche mit einem spektakulären Taufbecken

Blick ins Schiff nach Osten
Blick in den Chor