Gissing St Mary

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

St Mary's Church Gissing

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

St Mary’s church is located in Gissing, a small Norfolk village about 5 miles north of Diss.

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Turm von Westen
Nordtür

Gissing St Mary besuchen

Die Kirche St Mary liegt in dem kleinen ländlichen Dorf Gissing, in einer leicht erhöhten Position neben dem Bowling Green. In der Gegend gibt es einige weitere Rundturmkirchen nicht weit von St Mary. Das schöne runde Südportal, das mit Knüppeln und Chevrons verziert und an dessen Spitze ein schnauzbärtiger Bär zu sehen ist, deutet darauf hin, daß dieses Kirchenschiff im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Der Turm wurde wohl zur gleichen Zeit errichtet, obwohl er auf halber Höhe drei kreisförmige, mit Feuerstein gerahmte, doppelt gespreizte Öffnungen mit einem Design aus einer früheren Zeit aufweist. An beiden Seiten des Chors befinden sich Kapellen, die südliche aus dem frühen 13. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert umgebaut wurde, die nördliche aus dem 14. Jahrhundert. Die einfache Nordtür des Kirchenschiffs aus dem 11. Jahrhundert wird von einem Portal aus dem 15. Jahrhundert mit einer kunstvollen Fassade aus Maßwerkplatten in dunklem Feuerstein geschützt.

Das Kirchenschiff wird von einem beeindruckenden Doppelhammerträgerdach aus dem 15. Jahrhundert bedeckt. Die "Hämmer" stützen die darüber liegenden Balken. Die Engel an den Enden der oberen Balken haben weiter ausgebreitete Flügel als die an den unteren Balken. Sie halten Schilde mit Initialen oder Symbolen der Heiligen. An den tragenden Wandpfosten befinden sich Figuren mit abgeschlagenen Gesichtern, und die Balken und Wandplatten sind mit Zinnen versehen. Nahe der Wände befinden sich einige Bankenden aus dem 15. Jahrhundert.

Der Turmbogen ist rundköpfig, aber das Mauerwerk ist jetzt mit Schnitzereien aus dem 19. Jahrhundert verkleidet. Das schlichte Taufbecken stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat Schalenfelder, die durch schlanke Schäfte geteilt sind, und Nischen mit Dreiblattköpfen rund um den Schaft.

In der südlichen Kapelle befindet sich die Orgel, während die nördliche Kapelle, die durch einen Paravent mit geschnitzten Tafeln aus dem 17. Jahrhundert vom Chor getrennt ist, eine beeindruckende Sammlung von Gedenksteinen der Familie Kempe beherbergt. Die Kempes waren von 1324 bis 1936 „Lords of the Manor“. Das Chordach hat kleine Schnitzereien an den Balken am östlichen Ende, die ein Art „Ehrenbaldachin“ über dem Altar bilden.

Fazit: hübsche offene Dorfkirche mit sehenswertem Engeldach

Engeldach
Gissing
Taufbecken 14. Jahrhundert