Great Ryburgh St Andrew

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Andrew Great Ryburgh

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Andrew befindet sich in Great Ryburgh, einem kleinen Dorf in Norfolk, etwa 8 km südwestlich von Fakenham.

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Turm von Südwesten
Kirche von Südosten
Turmfenster

Great Ryburgh St Andrew besuchen

Unser letzter Besuch von St Andrew in Great Ryburgh sollte sich als äußerst bemerkenswert herausstellen. Während wir um die Kirche herumgingen, trafen wir auf dem Kirchhof einen Herrn, der an einem neuen Gebäude im Süden der Kirche arbeitete (lesen Sie hier mehr darüber). Es stellte sich heraus, daß sein Name Peter Trent war, der Verantwortliche für den Neubau. Wir kamen mit ihm ins Gespräch, und er bot an, mir die Bereiche der Kirche zu zeigen, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. So konnte ich Fotos vom Inneren des Turms und von der Empore, auf der sich die Orgel befindet, machen. Als er von meiner Website erfuhr, und daß ich bereits alle Rundturmkirchen in East Anglia bis auf eine (Hengrave in Suffolk) besucht hatte, bot er mir an, mit Hengrave Hall in Kontakt zu treten, da er sagte, daß er ein Bell-Ringer sei, und "Bell-Ringer kommen in jede Kirche!" Das hat er dann auch versucht, aber leider ohne Erfolg. Aber es war toll, einen so wunderbaren und freundlichen Menschen zu treffen! Falls Du das liest, Peter: Nochmals vielen Dank, es war wirklich schön, Dich kennengelernt zu haben; ich hoffe, daß wir uns in naher Zukunft einmal wiedersehen können!

Aber nun zur Kirche selbst: die zwei langen Querschiffe und der lange Chor geben dieser Kirche einen kreuzförmigen Grundriss. Der nordwestliche Eckstein des Kirchenschiffs besteht aus Ferricrete, ein Hinweis auf die erste Kirche, die hier im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Der Turm wurde erst etwas später erbaut, die ersten 3,5 Meter Fuß sind größtenteils aus Ferricrete, einem lokalen rauen braunen Stein; darüber ist er aus Feuersteinen gefertigt. Oberhalb des Dachfirstes des Kirchenschiffs ändert sich das Feuersteinwerk, und wahrscheinlich wurde dieser Teil im 14. Jahrhundert verändert, als der achteckige Glockenturm hinzugefügt wurde. In den Turm wurde eine moderne Tür in der Westwand eingefügt, darüber befindet sich eine Tafel mit dem Wappen der Familie Buttes, von der im Chor ein Denkmal steht.

Die Fenster sind größtenteils große Perpendicularfenster aus dem 15. Jahrhundert, doch die Querschiffe wurden bereits im 14. Jahrhundert hinzugefügt. Das südliche Querschiff hat noch ein besonders schönes dekoriertes Fenster aus dieser Zeit, mit doppeltem Maßwerk. Das Südportal, durch das man die Kirche betritt, wurde 1891 errichtet.

Der Turmbogen hat einen weiten Rundbogen, unter dem das Taufbecken steht, das möglicherweise im 19. Jahrhundert neu geschnitten wurde. Am westlichen Ende des Kirchenschiffs befindet sich eine Orgelempore, zu der man vom Turm aus durch eine Tür oberhalb des Turmbogens gelangt.

Das Nordfenster des nördlichen Querschiffs enthält viel heraldisches Glas, darunter die Wappen der Familien Buttes und Bacon. Das südliche Querschiff ist vom Kirchenschiff durch einen modernen weiß gestrichenen Paravent aus dem 20. Jahrhundert im traditionellen Stil getrennt, in dem im unteren Teil acht Heilige dargestellt sind, viele mit lokalen Verbindungen: Remigius, Guthlac, Etheldreda, Andrew, Thomas, Withburga, Walstan und Felix.

Der Chorbogen trägt einen Lettner-Balken mit dem Kruzifix, St. Maria und St. Johannes, gestiftet im Jahr 1943.

An der Nordwand des Chores befindet sich ein Teil einer Grabtruhe für Thomas Buttes †1592. Teile eines später hinzugefügten Denkmals mit den Wappen von Buttes und Bacon bilden die obere Hälfte. Die Ausstattung des Chors wurde von dem berühmten Architekten Sir Ninian Comper anläßlich der Restaurierung im Jahr 1910 entworfen, bei der auch die Decke des Chors verputzt wurde.

Fazit: große, stets offene Dorfkirche mit viel Sehenswertem

Blick von der Empore
Blick in den Chor
Great Ryburgh
Chordach