Hardwick St Margaret

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Margaret Hardwick

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Margaret liegt in Hardwick, einem Dorf in Norfolk. Der Name wird "Häddick" ausgesprochen.

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Kirche von Südosten
Überreste des Turm von Nordosten
Südeingang

Hardwick St Margaret besuchen

Diese Kirche gehört zu der wunderbaren Hempnall Group of Parishes. Wunderbar, weil es schon lange üblich ist, daß alle diese Kirchen immer für Besucher geöffnet sind. Und außerdem - wichtig für den Liebhaber von Rundturmkirchen - haben sechs der acht Kirchen einen runden Turm: Bedingham St. Andrew, Fritton St. Catherine, Hardwick St. Margaret, Morningthorpe St. John the Baptist, Topcroft St. Margaret und Woodton All Saints, die alle auf dieser Website zu finden sind. Nur Hempnall St Margaret und Shelton St Mary haben quadratische Türme. Sie können also einen gemütlichen Tag in dieser Gruppe von Kirchengemeinden verbringen, sechs Rundturmkirchen besuchen und müssen trotzdem nur etwa 20 Meilen fahren.

St. Margaret liegt in der ländlichen Gegend östlich der Hauptstraße A140 nach Norwich. Sie ist insofern ungewöhnlich, als daß vom Turm nicht mehr viel übrig ist. Die westliche Hälfte stürzte 1770 bei einem Sturm ein und brachte den achteckigen Glockenturm zu Fall. Was von der Ostwand übrig geblieben ist, steht bis knapp über den Dachfirst des Kirchenschiffs und fällt nach Westen hin ab, wo der Turm mit Ziegelmauerwerk stabilisiert wurde. Die Feuersteine in der Wand liegen weit auseinander; somit könnte diese aus sehr frühen Zeiten stammen. Auf jeden Fall sind die Querträger des westlichen Kirchenschiffs aus Feuerstein, und im nördlichen Kirchenschiff gibt es noch einen Eingang aus dem 11. Jahrhundert. Das Kirchenschiff und der Chor bilden eine Einheit unter einem durchgehenden roten Ziegeldach. Die Fenster des Kirchenschiffs stammen aus dem 14. Jahrhundert, und im Chor gibt es eine Vielzahl von spitz zulaufenden Y- und Perpendikular-Fenstern. Seine Ostwand wurde 1986 wiederaufgebaut. Hier befindet sich auch eine Priesterpforte.

Das Südportal enthält viele Backsteinarbeiten aus dem 16. Jahrhundert, einschließlich attraktiver Backsteinrahmen und -pfosten für die Seitenfenster. Es schützt eine Tür, die Steinarbeiten aus dem 12. Jahrhundert aufweist, die in einem Spitzbogen wiederverwendet wurden.

Das St. Christopherus-Wandgemälde wurde auf 1390 datiert und ist schon ziemlich verblasst. In der Südwestecke des Kirchenschiffs befindet sich eine große getäfelte Kirchenbank aus dem 17. Jahrhundert (mit Dach), die aus dem Altarraum hierher verlegt wurde und nun als Sakristei dient.

Das Taufbecken stammt aus dem 15. Jahrhundert mit geschnitzten Vierblättern um die Schale und dreiflügeligen Tafeln am Schaft. Der Lettner ist ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert, mit doppeltem, filigranem Spitzbogen und späterer Bemalung, die die Namen der Kirchenvorsteher enthält, die ihn 1661 restaurierten. In den Boden unter dem Eingangsbogen ist ein Messingschild eingelassen, das drei Schweine zeigt, und eine Inschrift für George Bacon.

In den Chorfenstern befinden sich einige Fragmente von sehr altem Glas, darunter eine Winkelpiscina (mit Bögen in zwei Richtungen) mit einem geschnitzten Steinkopf oben. Zwei große Grabtruhen stehen an der nördlichen Chorwand, von denen eine auf der Vorderseite ein Wappen für Thomas Gleane †1660 und seine Frau Elizabeth Brewse trägt. Die andere steht im Chor und ist für Sir Peter Gleane, datiert auf 1683, (er starb aber erst 1695), und seine Frau Dame Penelope †1689. Diese hat eine lange Inschrift und eine lebhafte farbige Heraldik. Die Altargeländer stammen ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert.

Fazit: hübsche Kirche mit eingestürztem Turm

Hardwick
Taufbecken 15. Jahrhundert
St Christophorus Wandbild