Aslacton St Michael

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Michael Aslacton

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Michael befindet sich etwas außerhalb von Aslacton, einem kleinen Dorf in Norfolk etwa 3 km westlich der Hauptstraße A140 von Ipswich nach Norwich. 

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Aslacton St Michael church
St Micheal Sächsischer Turm
Aslacton St Michael church
Front des Portals
Aslacton St Michael church
Nische mit St Michael

Aslacton St Michael besuchen

Es gibt einige Kirchen, bei denen man sich fast komplett an den/die Besuch(e) erinnern kann; manchmal, weil derjenige, bei dem man den Schlüssel holen mußte außergewöhnlich war, manchmal, weil es besondere äußere Umstände gab oder Ähnliches. Aslacton gehört nicht zu diesen Kirchen. Auch wenn ich mehr als einmal dort war, gibt es nichts "Besonderes", an das ich mich erinnern kann. Das heißt nicht, dass St. Michael keine schöne Kirche ist, es ist nur eine "ganz normale englische Landkirche". Das Gute ist, dass sie offensichtlich immer für Besucher geöffnet ist.

Sie liegt in der Gegend südlich von Norwich, in der sich viele mittelalterliche Kirchen befinden, und so ist es nicht verwunderlich, dass Sie ein halbes Dutzend oder mehr Rundturmkirchen in unmittelbarer Nähe von St. Michael finden werden. Obwohl diese Kirche nur etwa 3 km westlich der Hauptstraße A140 nach Norwich liegt, ist ihre Lage der Inbegriff von "ländlich".

Der interessanteste Teil der Kirche ist gleich von außen zu sehen: es ist in der Tat der runde Turm. Obwohl er mit einer Brüstung aus dem 15. Jahrhundert gekrönt ist, stammt der runde Grundturm aus der sächsischen Zeit des 11. Jahrhunderts. Die vier Glockenturmöffnungen sind mit Feuersteinen umrahmt und haben doppelte Dreieckskopföffnungen mit einem zentralen vertikalen Schaft, der einen durchgehenden Stein trägt. Dies ist der typisch sächsische Stil, bogenförmige Öffnungen zu bilden. In den letzten Jahren wurde entdeckt, daß es einst eine Westtür in den Turm gab, ebenfalls mit Feuersteinen gerahmt. Sie wurde vor vielen Jahren zugemauert und ist im Inneren besser sichtbar.

Das Südportal aus dem 15. Jahrhundert ist an der Vorderseite mit geschnitzten Steintafeln verziert, die mit schwarzem Steinmauerwerk ausgefüllt sind. Es hat eine Nische über dem Eingang. Diese Nischen sind oft zu sehen, sind aber meist leer; in ihnen waren Statuen der Schutzpatrone zu sehen; diese wurden aber zur Zeit der Reformation zerstört. Diese Kirche hat eine moderne Statue von St. Michael in ihrer Nische, so daß das Aussehen zumindest dem einer mittelalterlichen Kirche näher kommt.

Im Inneren ist sie eine hübsche und gut erhaltene Kirche. Das südliche Seitenschiff hat zwei achteckige Säulen in seiner Arkade. In der Nähe der westlichen Säule steht das Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert, das auf jeder Seite der Schale mit Schilden versehen ist. Um den Fuß des Schaftes herum befinden sich vier Fleuronen, die sich mit vier grotesken Köpfen abwechseln, aus denen die Zungen herausragen.

Die Kanzel wurde in viktorianischer Zeit aus Holzbrettern gefertigt, aber sie hat eine sehr detaillierte Schnitzerei an der vorderen Ecke. Diese zeigt einen jungen David, der den Kopf von Goliath in der Hand hält. Darunter befindet sich eine detaillierte Szene der Konfrontation mit Goliath, der über David thront, der seine Schleuder hält. Diese Tafel ist wahrscheinlich eine flämische Arbeit aus dem 16. Jahrhundert.

Der Chor wurde im 19. Jahrhundert umfassend restauriert und zeigt daher viktorianische Arbeit. Es gibt jedoch eine doppelte Piscina unter einem dreiflügeligen Bogen. Doppelpiscinas wurden nur in der Regierungszeit von Edward I. (1272-1307) verwendet, daher ist dies ein Teil des frühen Chors.

Im Chorboden befindet sich ein Stein, der an den Tod von drei Töchtern der Familie Mallom innerhalb von zehn Monaten im Jahr 1737/8 erinnert: Sarah mit 13 Wochen im Mai, Elizabeth mit 6 Jahren im Oktober und Phillis mit 3 Jahren im darauf folgenden März.

Es sind auch einige Glasmalereien zu sehen. In der Westwand des Rundturms befindet sich ein Fenster mit dem Lamm Gottes. Das Ostfenster über dem Altar mit seinem schönen Retabel zeigt eine Kreuzigungsszene mit den römischen Soldaten in der unteren rechten Ecke, die ihr Desinteresse durch ein Würfelspiel zeigen. Ein weiteres Fenster im Altarraum zeigt St. Michael, den Schutzpatron der Kirche.

Fazit: Im Inneren dieser Kirche können Sie die Ruhe und Beschaulichkeit einer Landkirche genießen, und das Gebäude auf sich wirken lassen.

Aslacton St Michael church
Taufbecken 15. Jahrhundert
Aslacton St Michael church
Ostfenster
Aslacton St Michael church
Lamm Gottes Fenster
Altar mit Retabel