Cranwich St Mary the Virgin

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Mary Cranwich

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Mary befindet sich in Cranwich, einem kleinen Dorf direkt an der A134 und einige Kilometer nördlich von Mundford. Der Ost wird "Kränniß" ausgesprochen, und es gibt kein wirkliches Dorf, nur ein paar verstreut liegende Gebäude.

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Turm Südwestansicht
Portal

Cranwich St Mary the Virgin besuchen

St Mary the Virgin in Cranwich liegt nicht weit von der Hauptstraße A134 entfernt, und glücklicherweise ist sie von dieser Straße aus ausgeschildert, sonst wäre sie ziemlich leicht zu übersehen. Aber wenn man den Kirchhof betritt, ist es ein bißchen so, als würde man in der Zeit zurücktreten. Das liegt wohl vor allem an ihrem äußeren Erscheinungsbild mit dem Reetdach. Wahrscheinlich waren alle diese besonderen Kirchen traditionell mit Reet gedeckt, und diese ist eine, die 1974 wieder neu eingedeckt wurde (zuletzt war sie mit Schiefer gedeckt), und 2011/2 wurde das Reetdach wieder erneuert. Der Turm ist ein einfacher Rundturm, aber interessante Schnitzereien in drei runden, mit Feuerstein umrahmten Öffnungen unterhalb des Glockenturms zeigen, daß er aus dem 11. Jahrhundert stammt. Die Einfügungen sind einzelne Steinplatten, die mit einem durchbrochenen Knotenmuster geschnitzt sind. Die Glockenturmöffnungen sind ebenfalls mit Feuerstein gerahmt und haben runde Köpfe, sind aber repariert worden. Über ihnen befindet sich eine jüngere zinnenbewehrte Brüstung mit Wasserspeiern darunter, damit das Regenwasser vom Dach des Turms abfließen kann. Das Kirchenschiff ist ziemlich schmal und ist wahrscheinlich im Grunde die Kirche, die mit dem Turm gebaut wurde. Seine Ecksteine wurden durch behauenen Stein ersetzt, aber am östlichen Ende des Südschiffs ist die Basis der Ecksteine aus Feuerstein gebaut. Die frühen Fenster im Kirchenschiff wurden vergrößert und verbessert und haben jetzt ein Maßwerk aus dem frühen 15. Jahrhundert. Der Chor wurde im 13. Jahrhundert erbaut, obwohl sein Ostfenster mit sich kreuzendem Y-Maßwerk im 19. Jahrhundert umgebaut wurde.

Die Südtür hat einen runden Kopf mit einem Band mit Hahnentrittmuster, das um den Bogen herumgeht, und wird auf etwa 1200 datiert. Teile des mittelalterlichen Dachstuhls sind sichtbar, aber die Decke des Kirchenschiffs wurde im frühen 19. Jahrhundert verputzt. Das Taufbecken steht vor dem Nordeingang und ist ein schlichtes achteckiges aus der Zeit um 1300. Der Ostgiebel des Kirchenschiffs ist mit Brettern versehen und markiert die Trennung zwischen Kirchenschiff und Chor. Ein Paravent ist nicht mehr vorhanden.

Die Ausstattung im Chor stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert, aber in den Boden unter dem Nordfenster ist eine alte Mensa (Altar) Steinplatte eingelassen. Diese waren mit fünf Kreuzen gekennzeichnet, eines in der Mitte und eines an jeder Ecke, für die fünf Wunden, die Jesus am Kreuz erlitt. Diese hier zeigt noch zwei Eckkreuze, was darauf hinweist, daß sie als Altar benutzt wurde.

Fazit: wundervolle, stets offene Kirche die immer einen Besuch wert ist!

Cranwich
Taufbecken um 1300
Blick ins Schiff