Denton St Mary

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Mary Denton

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

Die Kirche St Mary befindet sich in Denton, einem Dorf in Norfolk einige Hundert Meter nördlich der Straße A143, etwa auf halbem Wege zwischen Harleston und Bungay.

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Südansicht Turm
Gewölbedecke Portal

Denton St Mary besuchen

Die Kirche St Mary in Denton ist nicht leicht zu finden: Erstens liegt sie etwa eine Meile südlich des kleinen Dorfes Denton, und zweitens ist sie hinter einigen großen Privathäusern versteckt. Zum Glück ist sie von der Straße aus nördlich der Kirche ausgeschildert, aber selbst wenn Sie den Weg entlangfahren, werden Sie zweifeln, daß Sie auf dem richtigen Weg sind. Aber es gibt einen Parkplatz und ein Schild, das Ihnen sagt, daß Sie tatsächlich an den richtigen Ort gekommen sind.

Aber Sie werden ziemlich sicher erneut ernsthaft zweifeln, wenn Sie den Weg zur Kirche gehen, denn man muss sich diesen Turm genau ansehen, um sicher zu sein, daß er sich als runder Turm qualifiziert. Das östliche Viertel des Turms, neben der Kirche, ist jedoch rund und aus Feuersteinen gebaut. Der runde Turm wurde 1692 als "Kirchturm umgestürzt, Glocken auf dem Boden" beschrieben und befand sich wahrscheinlich schon seit hundert Jahren in diesem Zustand. Der Turm wurde zwischen 1703 und 1714 in rotem Backstein als quadratischer Turm wiederaufgebaut. Er hatte eine ziemlich schwere, mit vier Fialen versehene Oberstufe, die 1843 neu aufgebaut und mit Feuerstein verkleidet wurde. Er enthält eine nach Norden und Westen gerichtete Uhr, die 1884 angebracht wurde.

Das Nordportal aus dem frühen 15. Jahrhundert hat eine Gewölbedecke mit geschnitzten Bossen, die die Krönung der Jungfrau (Mitte) sowie im Osten die Verkündigung, Geburt im Süden, Auferstehung im Westen und Himmelfahrt im Norden zeigen.

Beim Betreten der Kirche sehen Sie eine besonders große Pfarrtruhe, etwa 3,50 Meter breit, mit drei Schlössern für den Rektor und die Kirchenvorsteher, die jeweils einen Schlüssel haben mußten, um die Truhe zu öffnen. Das Taufbecken vor dem Turmbogen stammt aus dem 15. Jahrhundert mit Schilden auf der Schale und Schnitzereien auf dem Schaft.

Der große Chor stammt aus der Zeit um 1300 und hat eine Decke mit bemalten Tafeln. An der Südseite des Chors befindet sich eine Truhe aus dem 19. Jahrhundert, die an den Seiten und auf der Vorderseite eine sehr interessante Anordnung von Heiligen aufweist. Sie scheint aus einem früheren Paravent oder möglicherweise aus der Vorderseite eines Lettners entstanden zu sein. Die Heiligen sind (Ostseite) Agnes, Dorothy, (Vorderseite O-W) Judas, Petrus, ein Bischof, möglicherweise Ambrosius, Clemens, Sitha, Barbara, Edmund, Edward der Bekenner (Westseite), Walstan und Paulus.

Das große Ostfenster ist mit farbigem Glas gefüllt, das hier 1716-9 eingesetzt wurde. Es enthält einige Baldachinarbeiten aus dem 14. Jahrhundert, einige Rondelle aus dem 15. Jahrhundert, aber die meisten stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, viele davon heraldisches Glas, einige aus dem 19. Jahrhundert. In der Diashow können Sie zahlreiche Detailaufnahmen dieses spektakulären Fensters sehen.

Fazit: offene und einladende Kirche mit dem wohl ungewöhnlichsten Turm

Chordach
Denton
Ostfenster