Hales St Margaret

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Was Sie über diese Kirche wissen müssen

Kirche St Margaret in Hales

Wo Sie diese Kirche finden

Kircheninformationen

St Margaret ist eine aufgegebene Kirche südlich des Dorfes Hales in Norfolk, nahe der Straße A146 von Beccles nach Norwich. Sie ist von der Straße aus beschildert, und wird vom Churches Conservation Trust betreut.

Diese Kirche ist normalerweise für Besucher geöffnet

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Turm Nordwestansicht
Hales
Dronenphoto von Westen
Südeingang

Hales St Margaret besuchen

Wenn Sie mich fragen würden: „Ich habe keine Zeit, über 200 Rundturmkirchen zu besuchen; wenn ich in meinem Leben nur eine besuchen kann, welche würden Sie mir empfehlen?“, würde ich sofort und ohne jegliches Zögern antworten: „Natürlich St Margaret in Hales!“ Dies ist die erste Rundturmkirche, die ich je gesehen habe, und ich war so beeindruckt von ihr, daß mein Interesse an dieser Art Kirchen begann, und schließlich in der Erstellung meiner ersten Webseite mündete. Es ist noch immer meine Lieblingskirche (weltweit!), es ist die Kirche, die wir seither am häufigsten besucht haben (eigentlich bei fast jedem Aufenthalt in East Anglia ein Muß), es ist die Kirche, die dem traditionellen Aussehen mittelalterlichen Kirchen am nächsten kommt. Sie ist traditionell komplett reetgedeckt, und sie hat einfach eine ganz tolle Atmosphäre, da sie sehr schlicht und einfach eingerichtet ist, was mir einfach am besten gefällt. Doch ehe ich jetzt noch weiter ins Schwärmen komme, nun einige Fakten über St Margaret in Hales.

Sie ist eine weitere Kirche, die heute fernab von Häusern steht, und wird seit 1974 vom Churches Conservation Trust betreut. Seit ihrer Erbauung im 12. Jahrhundert wurden kaum Änderungen vorgenommen. Sie hat immer noch schöne Türöffnungen aus dem 12. Jahrhundert auf beiden Seiten des Kirchenschiffs, und der Chor hat die Apside am östlichen Ende behalten. Einige der Pilaster, flache Strebepfeiler, sind immer noch zu sehen, diese stützen die Wände des Chors. Die Fenster wurden im 13. Jahrhundert erneuert, aber am Ostende gibt es noch einige steinerne Blendarkaden aus dem 12. Jahrhundert mit Rundbögen als Dekoration. Der Nordeingang hat eine äußere Verzierung in der Abfolge: Speichenräder mit Sternen dazwischen; Chevron; Sternen; bauchiger Spulenkörper, Sterne und wieder Chevron-Muster. Seine Kapitelle, die von zwei Schäften pro Seite getragen werden, sind ebenfalls geschnitzt, meist mit Sternen. Der – verschlossene – Südeingang hat ein äußeres Gesims in der Abfolge: Rauten mit Pellets; Rollgesims; Chevrons, Etiketten mit Sicken (kleine Löcher); Rollgesims mit schlichten Kissenkapitellen. An den Pfosten befinden sich Votivkreuze, die in den Stein gehauen sind. An den Türpfosten und dem südwestlichen Eckstein sind außerdem mehrere Messenzifferblätter zu sehen. Diese frühen Sonnenuhren zeigen die Zeit der Messgottesdienste durch einen markierten Strahl an, auf den der Schatten des Gnomons (Zeiger im zentralen Loch) fiel. Sie befinden sich an der Südseite vieler Kirchen, sind aber nicht immer leicht zu erkennen. Die ganze Kirche ist mit Reet gedeckt, so wie es schon ursprünglich gewesen sein muß.

Der Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert, wobei der obere Teil im 14. Jahrhundert umgebaut wurde, mit anderem Feuersteinwerk und teilweise aus Ziegeln. Die flache, schachbrettartige Brüstung aus schwarzen und weißen geschnittenen Feuersteinen und einigen frühen Ziegeln wurde im 15. Jahrhundert hinzugefügt.

Der Turmbogen aus dem 12. Jahrhundert wurde im 18. Jahrhundert zugemauert, als eine Galerie am westlichen Kirchenschiff hinzugefügt wurde. Unter dieser steht das Löwentaufbecken aus dem späten 15. Jahrhundert, mit sitzenden Löwen um den Schaft und Engeln mit Schilden, die sich mit Tudor-(Doppel-)Rosen um die Schale abwechseln. Es gibt Halb-Engel mit überlappenden Flügeln, die die Schale stützen.

An den Wänden des Kirchenschiffs sind noch Spuren von Wandmalereien zu erkennen. Eine gemalte Nische befindet sich am nordöstlichen Fenster, den Heiligen Jakobus den Großen sieht man in der südöstlichen Fensterlaibung und Engel an den Sprüngen des Chorbogens. Weitere Dekorationen und gemalte Nischen aus dem 14. Jahrhundert befinden sich an der Ostwand der Apsis des Chores. Der Altar ist aus einer alten Mensa aus blauem Lias-Stein gefertigt, der umgedreht im Kirchenschiff gefunden wurde.

Fazit: die eine Rundturmkirche, die man gesehen haben MUSS!

Nordtür
Löwentaufbecken
Wandgemälde