Heckingham St Gregory

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Kirche St Gregory Heckingham

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Kircheninformationen

St Gregory ist eine aufgegebene Kirche in Heckingham, einem Dorf in Norfolk, östlich von Loddon. Sie wird vom Churches Conservation Trust betreut.

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Heckingham St Gregory
Turm von Westen
Heckingham St Gregory
Dronenphoto von Südosten

Heckingham St Gregory besuchen

Die Kirche St Gregory in Heckingham ist in vielerlei Hinsicht ihrer "Schwesterkirche" St Margaret in Hales, die etwa der Kilometer südlich liegt, recht ähnlich: die Südeingänge sehen sehr ähnlich aus, beide haben noch einen Apsidenchor, beide stehen unter der Obhut des Churches Conservation Trust, und beide sind durchgehend reetgedeckt. Allerdings hat St. Gregory - zumindest meiner Meinung nach - nicht die schöne Atmosphäre von St. Margaret.

Und der Turm ist nur etwa bis zu einer Höhe von fünf Metern rund; dieser Teil könnte aus dem 12. Jahrhundert stammen. Der Rest wurde im 13. Jahrhundert in achteckiger Form mit Backsteinquadern aufgebaut. Noch existierenede Testamente zeigen, daß zwischen 1453 und 1501 Geld für die Reparatur dieses achteckigen Teils hinterlassen wurde, und zwar in zwei Etappen von jeweils etwa vier Metern. Wahrscheinlich wurde auch der unterste runde Teil teilweise wieder aufgebaut, denn es gibt Stücke von Steinknüppelschnitzereien aus dem 12. Jahrhundert. St. Gregory hat eine apsidenförmige Ostwand mit Pilastern (flachen Strebepfeilern) aus dem 12. Jahrhundert. Die ganze Kirche ist reetgedeckt, ebenso wie der Schuppen am Tor zum Kirchhofe; eventuell ein Stall für das Pferd des Rektors? 

Das Südportal aus dem 16. Jahrhundert schützt einen prächtigen Südeingang aus dem 12. Jahrhundert mit einem stark geschnitzten Rundkopf, der einen äußeren Bogen aus Rädern und dann eine Vielzahl von Mustern aus Chevrons, Kreuzen, Spulen und Doppelkegeln aufweist. Die geschnitzten Kapitelle werden von Schäften und Eckschäften getragen, mit einer Blattverzierung an den Kanten zwischen den Schäften. Es gibt Überreste eines nördlichen Portals ähnlichen Alters, aber es sind nur noch ein Gesims des Bogens mit einem Chevron-Muster und ein Schaft vorhanden. Dieses Portal wurde in die Nordwand eingesetzt, als im 13. Jahrhundert das nördliche Seitenschiff hinzugefügt wurde.

Der hohe schmale Turmbogen stammt aus dem 12. Jahrhundert, ebenso wie das schlichte quadratische Taufbecken, das auf fünf Säulen steht, von denen vier markante Volutenkapitelle haben. In der Nähe der Tür steht ein Steinsarg auf dem Kopf. Es gibt auch einige Sargplatten und möglicherweise eine Mensa (Altarstein mit Kreuzen), die im Boden entlang des nördlichen Kirchenschiffs eingelassen sind. Das Seitenschiff ist vom Kirchenschiff durch drei Spitzbögen getrennt, die gerade durch die frühe Mauer geschnitten wurden.

Der Chor mit seiner apsidenförmigen Ostwand hat ein Tonnengewölbe. In den Fenstern ist Glas aus dem 20. Jahrhundert zu sehen, das den heiligen Gregor und die heilige Elisabeth von Ungarn zeigt, die die Verkündigung flankieren. Älteres Glas ist in dem größeren Fenster im Südschiff erhalten. Es enthält Fragmente aus dem 15. Jahrhundert, darunter fünf Schilde.

Fazit: schöne Kirche mit vielen alten Merkmalen

Heckingham St Gregory
Südeingang 12. Jahrhundert
Heckingham St Gregory
Taufbecken 12. Jahrhundert